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  Über Uns, und unsere Kleingartengeschichte
 


Gliederung:

- Historie

- Gestaltung der Gartenanlage

- Gartennutzer und ihre Wesensarten

- Besonders ausgewählte Erlebnisse

- KKV und DDR- Statut

- Verlauf nach der Wende

- letzten 5 Jahre und die Gegenwart

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Historie

Gegründet wurde unser Gartenverein im Jahre 1924. Zuvor war das Gelände im oberen Bereich als Sportplatz genutzt wurden, der Hangbereich wurde als Weinberg bewirtschaftet. Detalierte Infomationen aus der Gründungzeit liegen uns leider nicht mehr vor. Im 2. Weltkrieg wurde das, bis 2006 noch vorhandene Vereinsgebäute, von einen "NS Wander oder Sportverein" genutzt, weshalb das Vereinsheim nach den Kriegsende endeignet wurde. "Hier kommen noch mehr Informationen" Nach den 2. Weltkrieg wurde die Sparte wieder mit neuen Leben erfüllt. Gartenfreunde wie Fam. Reh, Fam. Greiner, Fam Mühle, Fam Weiß, Fam. Mertins u.a. prägten zu dieser Zeit den Verein. Neue Mitglieder mussten sich aktiv einbringen und wurden "gärtnerisch" genau "überwacht". Hauptinhalt der Arbeit im Garten war, neben der Anpflanzung, die Werterhaltung der alten Lauben, die mittlerweile älter wie 20 Jahre waren. Da das ehemalige "Vereinsheim" enteignet wurde, fanden die Beratungen in den Gartenlauben statt. Die "alten" Gartenstrategen nutzten ihre Gärten aber auch zu "Schach", "Skat" und natürlich zum Umtrunk.

Gestaltung der Gartenanlage

Die Gartenanlage ist so gestaltet, dass jeder Gartennutzer - eine Fläche mit Laube ebenerdig, und - ein Hangstück zur Bewirtschaftung hat. Die Hangstücke eignen sich dabei besonders gut für den Anbau von: Gurken, Tomaten, Wein, Spargel, Kartoffeln und natürlich Möhren. Ebenerdig stehen, wie erwähnt, die Lauben und hier ist ausreichend Platz für Freizeitgestaltung und Erholung vorhanden.

Gartennutzer und ihre Wesensarten

Über die Jahre des Bestehens der Kleingartenanlage wurde diese natürlich durch die "Laubebpieper" und ihre "Wesensarten" geprägt. Es erfolgte ein sehr häufiger Wechsel der Gärten, begründet durch: Umzug, Krankheit, Tod usw. Dieser Wechsel erbrachte immer neue Charaktere, solche waren u.a.

es gab eine "Greinerstraße", genannt nach einen Gartenbesitzer, die Ehefrau baute den besten Spargel an, nannte aber nicht ihr Geheimnis des Erfolgs-Hexerei meinte Sie nur

es gab einen "Blechgärtner", er gestaltete im Garten, alles was möglich war aus Blech

es gab eine "Blondine", mit voluminösen Abmaßen, die sich des öfteren sehr freizügig sonnte, viele "Gärtner" hatten dann an "Sonnentagen" verdächtig viel am Hang zu wirtschaften, und der Weg zum Hang ... naja

es gab eine Gärtnerin, die in ihren Garten alle Unkräuter pflegte, nach der devise "jede Pflanze hat ihre Daseinsberechtigung"

es gab eine fast Brandkatastrophe, da ein älterer Gartenfreund, Petroleum beim brennenden Kocher nachfüllen wollte (Hilfe kam)

evtl. noch Ideen von mir ... ja ... später

Besonders ausgewählte Erlebnisse

Ausgewählte besondere Erlebnisse können sich den Verlauf der Sparte zur "DDR-Zeit" und den Bedingungen des BKG`s nach der Wende zuordnen. Vorab nur:

bei Erdbauarbeiten zur Verlegung einer Elektroleitung fanden wir eine noch funktionstüchtige Handgranate, die durch die Polizei (Mulitionsberäumung) abtransportiert werden musste

neben der vielen Freuden im Vereinsleben mussten wir leider auch traurige Ereignisse verkraften, so starb unverhofft unser langjähriger engangierter Gartenvorstand Erhard Mehlhose

evtl. noch Ideen von mir ... ja ... später

KKV und DDR-Statut

Die Gärtnerische Tätigkeit zu DDR-Zeiten, war auch durch Gartenanbau und Erholung geprägt, hatte aber 2 Besonderheiten: möglichst viel Obst und Gemüse anzubauen, um die Versorgungsengpässe im Handel zu kompensieren und dabei mit immer neuen Methoden, möglichst große Erträge zu erzielen. Nicht alle Methoden gingen auf, den z.B. die sowjetische Neuerung "Kartoffeltiefpflanzverfahren" erbrachte keine höheren Erträge, aber jahrelang unkontrollierte Kartoffelaustriebe.

zum anderen: es mussten alle Gartenerträge je Garten an den VKSK auf einen Formblatt gemeldet werden, weil diese Werte statistisch als Versorgungsleistung der Bevölkerung erfast wurden, bzw. zur Abgabe dienten. Natürlich waren die eigenen Erträge so gemeldet, dass die "Vorgaben der Erträge" (staatlich verordnet) eingehalten und zum Eigenbedarf verbraucht werden durften. Insgesamt wurde im Verein auf eine ordnungsgemäße Gartengestaltung geachtet und evtl. Abweichungen mit geeignete Maßnahmen beseitigt.

Verlauf nach der Wende

Mit den neuen Anforderungen als Verein und dem BKGG ergaben sich umfangreiche organisatorische, rechtliche und fachliche Aufgaben. Diese neuen und uns damals "unbekannten" Aufgaben wurden durch den Vorstand vor allen den damaligen 1.Vorsitzenden Erhard Mehlhose mit bravor gemeistert. Zu der Zeit nach 1990 wurde mit hoher Konsequenz die Realisierung aller Aufgaben an den Verein, erfüllt. Die Bestätigung der kleingärtnerischen Nutzung (und den Wiedrholungsbestätigungen) ist der beste Beleg dafür. Maßnahmen wie z.B. die Gestaltung der Gartenzäune zu den 2 Anliegerstraßen, die Gestaltung der Hauptwege, der Aufbau eines Geräteschuppen und viel mehr sind hier zu erwähnen.

letzten 5 Jahre und die Gegenwart

Nach der Übernahme des 1. Vorsitz im Vorstand 2005 durch mich (Enrico Morawa) kam "junges Blut" in den Vorstand. Mit sehr viel Arrangement und Überzeugungsarbeit setzte ich 1 Jahre später durch, die marode Wasserleitung zu erneuern. Während dieser Maßnahme wurde auch zeitgleich eine neue Elektroleitung mitverlegt und von Fachleuten angeschlossen. Alle restlichen Arbeit wurden ausnahmslos durch unsere Vereinsmitglieder durchgeführt. Mir war es, auch aus eigener Erfahrung und den heutigen Anforderungen an den Broterwerb, wichtig, die festen "Arbeitseinsätze" möglichst nicht mehr durchzuführen (Ausnahmen bestätigen die Regel). Ich vertrete die Meinung, was getan werden muss, muss getan werden, aber in mehr Eigeninitiative und in einen vorgegebenen Zeitraum mit freier Zeiteinteilung. So lassen sich Projekte ohne viel "Gruppenzwang" auch mit Berufstätigen vereinbaren. Unsere derzeitige "größte" Herausforderung ist der Treppenneubau zur Schützenhofstraße. Diese Projekt prengt eigentlich unsere finaziellen Möglichkeiten sowie auch das machbare aus den Verein an Eigenleistung heraus. Aber durch die Unterstützung durch den Stadtverband "Dresdner Gartenfreunde" sind wir nun in der Lage auch diese Hürde zu nehmen. Natürlich bleibt die Gemeinsamkeit, dass gemeinsame Feiern nicht auf der Strecke. Es ist mitlerweile Tradition, dass u.a. jährlich das Gartenfest stattfindet, zu den auch ältere Gartenfreunde die aus den Verein ausgeschieden sind, eingeladen werden. Durch die in letzter Zeit häufigen Pächterwechsel zieht nun so langsam die Jugend bei uns ein, junge Familien mit Kindern sowie junge Familien ohne Kindern (lange wird es nicht mehr dauern) sind neu dazu gekommen und fügen sich in unsere Gemeinschaft sehr gut ein.

Wir sehen, so wie es ausschaut, eine guten Vereinszukunft entgegen!

Verfasst durch Dieter Winkler und Enrico Morawa

Kennt einer Episoden oder anderes was in dieser "Chronik" fehlt oder erwähnt werden sollte, ruft an oder schickt mir eine eMail.

Danke Enrico

  Kleingartenverein "Sonnenhang e.V." + Schützenhofstraße 82 + 01129 Dresden